Wanderfahrt im Montafon

Mi., 09.09.2020 - So., 13.09.2020,

5-Tages-Ausflug ins Montafon
Veranstalter: REISEDIENST MARQUARDT GMBH, HOFÄCKERSTR. 16,
74564 CRAILSHEIM, Tel. (0 79 51) / 75 39
(Änderungen sind noch möglich!)
Mittwoch, 09.09.20:
Abfahrt um 07.00 Uhr, Fahrt über die BAB Fichtenau-Aalen-Ulm-Wangen,
gegen 09.30 Uhr eine halbstündige Frühstückspause (mit Butterbrezeln und Kaffee)
vor dem Pfändertunnel am Autobahn-Rasthof „Bodensee“ Hörbranz.
Danach kurze Fahrt nach Hörbranz zur Brennerei Prinz, um 10.30 Uhr Teilnahme an
einer knapp 45-minütigen Führung durch die „Welt des Genusses“, anschließend
können Sie die edlen Tropfen verkosten und im Hofladen einkaufen.
Ca. 12.00 Uhr Weiterfahrt an Bregenz und Dornbirn vorbei nach Feldkirch.
Um 13.00 Uhr Beginn einer Themenführung: Gruppe 1
„Weiber, Menscher, Frauenzimmer“,
Gruppe 2 „von Grenzen und Schmugglern“.
Anschließend Gelegenheit für einen Mittagsimbiß oder für weitere Besichtigungen (u.a. Schattenburgmuseum oder Radiomuseum).
Um 15.30 Uhr Fortsetzung der Fahrt über Bludenz ins Montafon,
gegen 16.30 Uhr Ankunft am Hotel „Traube“ in Gortipohl bei St. Gallenkirch und Bezug der Zimmer.
Gelegenheit zum Erkunden der Umgebung bevor es zum Abendessen geht, gemeinsamer Ausklang im Hotel.

Donnerstag, 10.09.20:
Kurze Fahrt nach Latschau zur Talstation der Golmbergbahn, alle 3 Gruppen fahren
mit der Bahn von der Mittelstation Latschau zur Bergstation Grüneck.
Gruppe 1 läuft den „Golmer Höhenweg“. Rückweg allerdings nicht nach Latschau
sondern über die Lätschätzeralpe zurück zur Bergstation Grüneck.
Wegbeschreibung
Wir starten unsere Tour an der Bergstation Grüneck, wandern hinauf auf das
Golmerjoch und weiter über den Latschäterkopf bis zum Kreuzjoch. Zeit für eine kurze
Rast und einen traumhaften Blick auf die umlegende Bergwelt. Vom Hätaberger Joch
wandern wir unterhalb des Gipfels des Wilden Manns hinüber zur Gaisspitze –
begleitet von schrillen Pfiffen der Murmeltiere und vorbei an blühenden Alpen-
Rosenfeldern. Weiter geht es auf Wiesenpfaden hinab zur Lindauer Hütte auf 1744m.
Hier genießen wir bei einer ausgiebigen Rast leckere Schmankerln aus der Region.
Frisch gestärkt geht es über über die Lätschätzer Alpe zurück zur Bergstation.
Alternative:
Gruppe 1 läuft die„Gauertaler AlpKultour“ (knapp 13 KM, ca. 5 Stunden,
468 Hm Aufstieg, 846 Hm Abstieg):
Wegbeschreibung
Eine Themenwanderung von der Bergstation Grüneck mit vielen interessanten
Zwischenstationen (z.B. Lindauer Hütte) bis zur Mittelstation der Golmerbahn
Matschwitz. Dabei passierst Du verschiedene Alpen und sehenswerte Hütten. Es
wurde ein künstlerisch inszenierter Themenweg mit 13 Standorten mit
ungewohnten Einblicken geschaffen. An diesen Standorten werden Sie unerwarteten
Objekten begegnen, die vom Montafoner Künstler Roland Haas entworfen wurden.
Diese Skulpturen laden zum Staunen, Wundern und Nachdenken über Lebens- und
Arbeitsweisen ein und erzählen zugleich Geschichten aus dem Montafon und von der
Alpkultur. QR-Codes und „Muntafuner Originale“ helfen Dir dabei. Alternativ-
Wanderung: Golmer Seenweg.
Gruppe 2 läuft von der Bergstation Grüneck durch das Gauertal zur Lindauer Hütte,
Dauer ca. 4,5 Stunden für den Hin- und Rückweg (ca. 10 KM, jeweils ca. 380 HM Auf und Abstieg) auf der selben Strecke. Der vielbegangene Höhenweg führt von der
Bergstation der Golmer-Joch-Bahn (1890 m) zunächst fast eben um das Grüneck
herum und senkt sich dann leicht zur Latschätzalpe (1733 m). Dahinter geht es durch
eine Latschengasse kurz bergauf; anschließend wandert man quer durch die licht
bewaldeten Hänge unterhalb der Geißspitze (2334 m). Dabei kommt zunächst der
Sulzfluhstock mit dem markanten Westabsturz der Kleinen Sulzfluh (2710 m) ins
Blickfeld, dann zeigen sich auch die Drei Türme. Im weiten Boden des inneren
Gauertals steht die 1899 erbaute und wiederholt erweiterte Lindauer Hütte (1744 m).
Gleich neben dem Haus befindet sich ein sehenswerter Alpengarten.
Alternative für den Rückweg: Begehung eines Teils der „Gauertaler AlpKultour“ zur
Mittelstation Matschitz.
Gruppe 3 läuft Golmi’s Forschungspfad, er führt von der Bergstation Grüneck (1.893 m) talabwärts zur Mittelstation II Matschwitz (1.521 m). Der Weg ist ca. einen Meter breit und in Serpentinen angelegt. Auf der Strecke von insgesamt 3,5 km führt „Golmi“ durch seinen Lebensraum. Dabei erklärt er Interessantes aus der Tier- und Pflanzenwelt im Montafon. Mit 21 Erlebnis-Stationen lernen neugierige Forscher die Natur- und Bergwelt mit neuen Augen kennen.Rastmöglichkeiten auf dem Weg laden zum Verweilen ein. Wer am Ende des Weges noch Einkehren möchte, der wird im Haus Matschwitz gerne bedient. Rückfahrt mit der Golmberbergbahn bis zur Mittelstation Latschau.
Alternativen: Seerundweg Latschau (1,6 KM fast ohne Höhenmeter) oder der Naturerlebnispfad Kristakopf (3 Km, jeweils 115 Höhenmeter rauf und runter).
Am Nachmittag Besichtigung (mit Filmvorführung) des Lünerseewerkes an der Mittelstation Latschau, Dauer ca. 2 Stunden.
Danach kann noch den Wagemutigen beim Flying Fox oder im Hochseilgarten
zugesehen werden.
Gemeinsames Abendessen und Ausklang im Hotel.

Freitag, 11.09.20:
Gruppe 1 läuft den Gipfelweg Madrisella bei Gaschurn (knapp 13 KM, 540 HM aufwärts, 1072 HM abwärts, ca. 5-6 Stunden):
Wegbeschreibung:
Den ersten Aufstieg machen wir mit der Versettla Bahn. Nun beginnt einer der schönsten Höhenwege des Montafons. Gleich bei der Bergstation geht es steil und steinig über einige Felsenstufen hinauf zur Versettla, dem ersten Aussichtspunkt. Der Anstiegsweg dorthin zieht in südliche Richtung und bietet Talblicke auf Gaschurn und Partenen und Weitblicke in die gegenüberliegende Verwallgruppe mit der auffallenden Berggestalt des Patteriols. Die Szenerie am Weg wechselt ständig. Je höher wir steigen, umso deutlicher sehen wir die Bergspitzen der Silvretta. Tief unten erkennt man den Garnerabach, der nahe der Tübinger Hütte seinen Ursprung hat und das ursprüngliche Garneratal durchfließt. Wir erreichen den aussichtsreichen breiten Grasboden Versettla und folgen nun dem Matschuner Gratweg. Zunächst über einen Höhenrücken nahezu eben und schließlich über einen letzten Steilaufschwung gelangt man zum Gipfelkreuz der Madrisella. Die grandiose Aussicht wiegt alle Anstiegsmühen auf. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf die unzähligen Zacken, Kuppen, Grate und Firnfelder der Silvretta. Am Ende des kleinen Abstiegs von der Madrisella stößt man wieder auf den Wanderweg, auf dem der Gipfel umgangen werden kann. Eingebetten in bunte Bergmatten liegen zahlreiche Seenaugen. Unvergesslich bleibt das Panorama auf dem folgenden schmalen Bergpfad. Auch Übergänge nach Gargellen und Garneratal sind von hier möglich. Wir steigen nach rechts, in das von der mächtigen Heimspitze überragten Novatal, ab. Mit etwas Glück lassen sich an den gegenüberliegenden Hängen der Matschunerköpfe und der Madrisella Gämsen
beobachten. Steil und steinig geht es hinunter bis zum Seressee. Am jungen Bergbach entlang erreichen wir die Alpe Nova, bei der die Milch vor Ort zu „Sura Kees“, einer Montafoner Käsespezialität, verarbeitet wird. Wir bleiben auf dem breiten Forstweg, ab und zu kann eine Abkürzung gewählt werden und wandern leicht talabwärts zur Bergstation Garfrescha Bahn. Von der Alpe Nova dauert der Abstieg ca. 30 min. nach Garfrescha. Der Sessellift bringt uns wieder ins Tal zurück. (Letzte Talfahrt: 17.15 Uhr)
Gruppe 2 unternimmt die Wanderung zur Garneraalpe – unterwegs im Naturjuwel Garneratal (ca. 12 KM, 293 HM Aufstieg und 808 HM Abstieg, Dauer ca. 5 Stunden.
Wegbeschreibung
Mit der Versettla Bahn Gaschurn bewältigen Sie die ersten Höhenmeter mit der Gondel bis zur Mittelstation. Sie wandern auf dem Forstweg durch Waldgebiete und leichtem Anstieg bis zum Lifinarmaisäß. Von dort geht es ein kurzes Stück vom Weg zurück und dann biegen Sie rechts ins Garneratal ein. Auf dem Weg dorthin genießen Sie den ersten Blick auf die Maisäße auf Ganeu, welche sich etwas oberhalb von der Gemeinde Gaschurn befinden. Nach einem kurzen Waldstück öffnet sich vor Ihnen das Garneratal – ein beeindruckendes idyllisches Tal. Der Garnerabach schlängelt sich durch das Tal. Entlang des Garnerabaches wandern Sie weiter ins Tal hinein. Nach ca. 1 Stunde Gehzeit erreichen Sie oberhalb des Wanderweges die Alpe Garnera. Die Alpe Garnera
bietet von Anfang Juli bis Anfang September regionale Köstlichkeiten an. Der traditionelle „Sura Kees“ und andere Köstlichkeiten können hier probiert bzw. auch erworben werden. Nach der Stärkung beginnt der Abstieg. Zunächst folgen Sie dem gleichen Weg zurück. Ein paar Meter nach der Zollhütte gelangen Sie zu einem Wegweiser. Nun folgen Sie dem Wegweiser Richtung Ganeu und wandern dem Garnerabach weiter entlang. Nach ca. 30 min. erreichen Sie die Maisäße auf
Ganeu. Für Personen, die trittsicher- und schwindelfrei sind, eignet sich der Abstieg über das Fenggatobel (Schluchtweg). Vorsicht beim Absteigen. Ansonsten folgen Sie der Fahrstraße weiter und in Serpentinen gelangen Sie nach Gaschurn zurück. Beide Abstiege dauern etwa eine Stunde bis Sie die Talstation der Versettla Bahn erreichen. Alternative: Wanderung zurück zur Mittelstation der Versettla Bahn und Gondelfahrt zurück ins Tal.
Gruppe 3 läuft den Weg „Versettla Mitte“ (ca. 3,3 Km, 530 HM abwärts, Dauer ca. 1,5
Stunden):
Wegbeschreibung:
Mit der Versettla Bahn schwebst du von Gaschurn aus hoch zur Nova Stoba, du erkundest das Versettla-Gebiet entlang des Güterweges. Es ist reich an wertvollen
Alpkräutern, die nicht weit vom Wegesrand entfernt wachsen. Also schau dich gut um,
wenn du von der Bergstation zur Mittelstation wanderst!
Mittagessen im „Rehsee-Stöbli“.
Am Nachmittag Besichtigung des Alpin- und Tourismusmuseums in Gaschurn, evtl. noch Kaffeepause im Anschluß.

Samstag, 12.09.20:
Der heutige Startpunkt ist Schruns.
Gruppe 1 läuft die „Hochjoch-Kreuzjoch-Seenrunde“ (gute 12 Km, ca. 700 HM jeweils
aufwärts und abwärts, Dauer ca. 5 Stunden).
Wegbeschreibung
Bergstation Hochjoch Bahn – Wormser Hütte – Kreuzjoch Gipfel – Seeweg –
Innerkapellenalpe – Bergstation Hochjoch Bahn
Gruppe 2 läuft den „3-Seen-Panoramawanderweg Hochjoch“ (knapp 6 KM, 237 HM aufwärts und 635 HM abwärts).
Wegbeschreibung
Die Seilbahn der Hochjoch Bahn bringt Dich in zwei Sektionen bis zur Kapellalpe. Anschließend geht es mit dem Sessellift weiter hinauf zur Bergstation Sennigrat. Auf dem breiten Weg in luftiger Höhe führt ein 10-minütiger Panoramaweg zur nahen Wormser Hütte. Zu Füßen liegt das vordere Montafon, gekrönt von den bizarren Schönheiten des Rätikon. Bei der Wormser Hütte führt der Weg auf das knapp 100 m höher gelegene Kreuzjoch. Ein fantastischer Ausblick entschädigt für diesen leichten Aufstieg. Die Wanderung führt vom Kreuzjoch hinab zum Herzsee. Eine Etage tiefer erwartet uns links des Wanderweges ein kleines Seenauge (Kälbersee) und rechts der große Schwarzsee (Abkürzung durch den Skitunnel möglich). Weiter führt der Weg zum Aussichtspunkt Surblies der mit einer tollen Rundumblick auf das Verwallgebirge und Blick ins Walgau aufwartet. Über Alpböden gehts zurück zur Bergstation der Hochjoch Bahn.
Am Nachmittag gemeinsamer Programmpunkt mit der Gruppe 3 (siehe unten).
Gruppe 3 läuft die „große Spazierrunde Schruns – Gantschier – Tschagguns – Schruns“
(ca. 7,5 Km, 317 Höhenmeter jeweils auf- und abwärts, ca. 3 Stunden Gehzeit)
Wegbeschreibung:
Ortszentrum Schruns – Montjolastraße – Broxweg – Kloster Gauenstein –
Aussichtspunkt Landschrofen-Känzili – Gaueser Wald – Kaltenbrunnen – Bahnhof
Kaltenbrunnen – Untere Krista – Schrofaweg – Krista – Nira – Kirche Tschagguns
(Friedhof) – Ortszentrum Tschagguns – August Jochum Weg – Illweg links – großer
Parkplatz – Fußballstadion – Ortszentrum Schruns.
Es befinden sich Einkehrmöglichkeiten auf der Runde. Ein Großteil der Strecke
verläuft in Waldabschnitten. Beim Aussichtspunkt Landschrofen-Känzili kann man
verweilen. Und wer in Gantschier (Kaltenbrunnen) nicht mehr weiterlaufen möchte
kann mit dem Bus oder mit dem Zug nach Schruns zurück fahren. Auf der Runde
erwarten Sie tolle Aussichten: Von der Montjola (Broxweg) sehen Sie Schruns-
Tschagguns von oben und haben den Berggipfel Zimba im Blickfeld. Ab dem Kloster
Gauenstein genießen Sie einen wunderbaren Blick auf das Wahrzeichen im Montafon,
die berühmten Drei Türme im Rätikon. Je nach Sicht und Wetter sind die Drei Türme
zum Greifen nah. Von der Krista haben Sie das Hochjoch vor sich und links davon ist
das Muttjöchle auf dem Kristberg im Silbertal erkennbar. Auf der Brücke nach dem
Spielplatz in der Tschaggunser Au präsentiert sich die Pfarrkirche Mariä Geburt auf
dem Silbertablett – ein beliebtes Fotomotiv.
Am Nachmittag Besichtigung des Heimatmuseums Schruns oder Fahrt nach Silbertal.
Hier Auffahrt mit der Kristbergbahn und Besichtigung der St. Agatha Bergknappenkapelle mit dem Flötenspieler Adolf Zutrell.
Eine weitere Besichtigungsmöglichkeit wäre das Montafoner Schanzenzentrum bei
Schruns. Gemeinsames Abendessen und Ausklang im Hotel.
Alternative: Nach dem Abendessen evtl. (in Absprache mit dem Hotel) ein zünftiger
Ausklang bei einem Montafoner Heimatabend mit musikalischer Unterhaltung, vorher
evtl. ein Montafoner Buffet.

Sonntag, 13.09.20:
Abfahrt gegen 09:00 Uhr vom Hotel.
Der Vormittag gehört dem Fürstentum
Liechtenstein, d.h. zuerst steht ein 2-stündiger
Stadtrundgang „City Tour Classic“ in Vaduz
auf dem Programm.
Anschließend Zeit für eigene Erkundungen, ein
Mittagessen oder eine Fahrt mit dem Citytrain.
Aufenthalt von ca. 10:30 – 14:30 Uhr.
Um 14.30 Uhr Rückfahrt Richtung Bodensee,
ca. 17.00 – 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen
in der „Barfüßer Hausbrauerei“ Memmingen.
Rückkehr ca. 21.00 Uhr in Crailsheim.

Uhrzeit:
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